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Glücksspielen
Während bei den reinen Glücksspielen wie z. B. Roulette, Craps oder Sic Bo, das Ergebnis schlichtweg vom Zufall abhängig ist und in keiner Weise vom Können des Spielers – diese Spiele sind sehr leicht zu unterscheiden – so hängt bei den Spielen mit Entscheidungsfreiheit, der Erfolg des Spielers um so mehr von dessen Geschick ab, je mehr Entscheidungen zu treffen sind bzw. je größer die Auswahl an möglichen Entscheidungen ist: Black Jack bietet etwa wesentlich mehr Entscheidungsfreiheit als Bakkarat, sodass das Geschick des Spielers in ersterer Kategorie eine größere Rolle spielt als bei der letzteren. Zufall spielt bei den einzelnen Spielen daher also eine sehr unterschiedliche Rolle.
Ob einige Spiele mehr Glücksspiel sind als andere ist häufig eine Streitfrage. Das bloße Vorliegen einer Zufallskomponente – wie sie z. B. bei Kartenspielen durch das Mischen gegeben ist – ist zwar notwendig aber scheinbar keinesfalls hinreichend für ein solches Kriterium, so zählt etwa Bridge unter keinen Umständen als Online Casino. In ausgewählten Fällen wird die Frage jedoch unterschiedlich beurteilt: Backgammon zum Beispiel gilt in Deutschland als Glücksspiel, wohingegen es in den USA nicht als solches abgestempelt wird.
Bei den sogenannten Bankhalterspielen wie etwa Roulette wird eine Partei durch die Spielregeln bevorzugt , sodass die Gegenspieler auf lange Sicht, also bei mehrfachem Spiel definitiv verlieren. So auch natürlich in den Varianten von einem Online Casino.
Im Unterschied zu den Bankhalterspielen besitzen bei den Non banking games, alle Spieler dieselben Gewinnchancen. Dies ist bei den meisten Poker-Varianten, wie etwa Draw Poker, Seven Card Stud oder Texas Hold'em der Fall, aber auch bei Écarté und all den Spielen, bei denen kein permanenter Bankhalter existiert.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Spielautomaten größtenteils in Spielbanken, aber auch in Gastätten, Trinkhallen und Restaurants angeboten. Glücksspiele sollen zum Spaß, Zeitvertrieb und Vergnügen dienen und nicht dem Gelderwerb – außer natürlich dem des Veranstalters und der Steuerbehörde, die in Deutschland schon mal bis zu 80 % der Glücksspielgewinne erhält.
Viele Spieler nehmen jedoch aus reiner Gewinnsucht an Glücksspielen teil. Gelangt ein SpielCasino zu der Ansicht, dass Gelderwerb das Ziel des Glücksspielers ist, wird dieser in diesem oder aber auch mehreren Casinos nicht mehr zum Spiel zugelassen. Eine derartige Sperre ist ebenso auf eigenen Wunsch möglich, wie in etwa im Fall von pathologischem Spiel.
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